„Dosenfisch ist sehr nachhaltig“

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Am 4. August erschien, trotz einiger Unwegbarkeiten, dann doch in der Wochenendausgabe der Frankfurter Rundschau ein bemerkenswertes Interview mit unserem Kunden Bart van Olphen über die Ausbeutung der Meere, die Macht des Verbrauchers und warum Fischer mehr Respekt verdienen. Doch zunächst sah es so aus, als ob das Interview erst gar nicht stattfinden wird. Beim Blick auf den Lageplan im Terminal zeigt sich: Das Café am Flughafen, das Bart van Olphen für das Treffen vorgeschlagen hat, liegt innerhalb der Sicherheitszone, in die nur reinkommt, wer ein Ticket hat. Beim Anruf in seiner Hamburger Agentur bedankt sich der Kollege für den Hinweis und verspricht, einen neuen Treffpunkt zu vereinbaren. Einzig: „Bart hat sein Telefon zuhause vergessen. Wir haben keine Ahnung, wo er ist, und können nur hoffen, dass er bald seine Mails liest.“ Natürlich liest er seine Mails – und eine halbe Stunde später kommt er angeschlendert, lächelnd, mit Laptop auf dem Arm, bestellt Kaffee und ein Croissant.

Smartphones seien natürlich eine großartige Erfindung, sagt der 47-Jährige. „Ich war auch erst total nervös, als ich gemerkt habe, das Telefon liegt zuhause.“ Doch dann kam diese innere Ruhe, die er sonst nur beim Blick übers Meer spüre – und er ist viel am und auf dem Wasser, seit der Fisch sein Lebensthema ist. Allerdings ist er auch in der virtuellen Welt sehr präsent, unter anderem mit seiner superkurzen Fisch-Kochshow.

Das ganze Interview lässt sich hier nachlesen.